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Hallo Taucher, logo_blau

willkommen auf der Homepage des Tauchclub „Koralle“ e.V. Muggensturm. Auf den folgenden Seiten findest Du sicherlich Interessantes rund um unseren Verein und das Tauchen.

 

 

Unser neuer TL 3

Wieder wurde das Ausbilder Team des TC Koralle e.V. erweitert.

Herzlichen Glückwunsch an Bernd Harbrecht zur bestandenen TL 3 Prüfung auf Fuerteventura.img_7680

TC Koralle Muggensturm taucht die Saison 2016 ab

img_7570Am Samstag den 1. Oktober fand das traditionelle Abtauchen des TC Koralle statt.
Rund 20 aktive Taucher des Vereins tauchten, überwiegend im Nasstauchanzug, die noch laufende Tauchsaison 2016 im Freizeitparadies Plittersdorf (Deglersee) ab.
Bei moderaten 16 Grad Wassertemperatur im Zehnmeterbereich, ließ es sich noch gut eine Stunde im Wasser aushalten.
Die Sicht im See war teilweise sehr gut, so dass viele Fische, überwiegend Hechte und Bärsche, im See beobachtet werden konnten.
Im Anschluss ging es ins Vereinsheim nach Muggensturm wo in gemütlicher Runde gemeinsam gegrillt wurde und Bilder vom letzten Vereinsausflug angeschaut wurden.
Für die meisten Taucher steht nun der Wechsel zum Trockentauchanzug an, um die stetig abnehmenden Wassertemperaturen in den heimischen Seen zu kompensieren.
Viele Taucher des Tauchclubs Koralle tauchen ganzjährig und sind so natürlich sehr gut trainiert und ausgebildet, was den sicheren Umgang mit der eigenen Tauchausrüstung, welche schließlich lebensnotwendig ist, angeht.Die heimischen Seen können so in allen Jahreszeiten betaucht werden und die jahreszeitlichen Veränderungen unter Wasser können hier hautnah beobachtet werden.
Wenn auch unbeteiligte Passanten den Kopf schütteln, wenn einer bei Eiseskälte in den See steigt, so lässt es sich nur schwer beschreiben was den ambitionierten Hobbytaucher dazu treibt in einen kalten See zu steigen. Vielleicht ist es die Ruhe unter Wasser, das Abenteuer, das Erleben der Natur, was auch immer, auf jeden Fall ein tolles Hobby.

Mit Pressluft auf den Beckengrund

Mit freudiger Erwartung machten sich am vergangenen Freitag 05.August 12 Muggensturmer Kinder nebst 10 Helfern des Tauchclubs Koralle Muggensturm e.V. auf den Weg ins Ottenauer Kuppelsteinbad, um hier, bei einem im Rahmen der Ferienfreizeit Muggensturm angebotenen Schnuppertauchen, das Tauchen mit Pressluftgerät auszuprobieren. Da auf Grund der Witterung an diesem Tag nicht besonders viel los war im Schwimmbad, war schnell klar, das ganze Becken gehört dem Tauchclub mit seinen begeisterten „Jungtauchern“. Nach dem die Kinder und Jugendlichen mit Neoprenanzügen, Flossen und Masken ausgestattet waren ging es an eine kurze Unterweisung der Schnuppertaucher. Auch wenn das Wasser nur 2,50m tief ist hat Sicherheit Vorrang, so die verantwortlichen Taucher. Deshalb wurde ausgiebig das richtige Verhalten unter Wasser geübt, die wichtigsten Unterwasserzeichen wurden vereinbart und dann ging es auch schon los mit der Erkundung der Unterwasserwelt. Zunächst wurden ein paar Runden im Becken gedreht um sich an die neue Welt und die Schwerelosigkeit zu gewöhnen. Dies gelingt im übrigen Kindern sehr schnell, so, dass der Spaßfaktor unter Wasser nicht zu kurz kam. Es wurden Übungen gemacht und es konnten Spiele unter Wasser gemacht werden. Im Anschluss an den Unterwassernachmittag im Kuppelsteinbad ging es zurück nach Muggensturm, wo es beim Tuchclub einen zünftigen Abschluß der Ferienfreizeit mit heißer Wurst und Weck und Getränken gab.
Ein besonderer Dank gilt den rund 10 Helfern im und außerhalb des Wassers, so wie dem Schwimmbadverein Kuppelsteinbad e.V. für die zur Verügungstellung des Ottenauer Kuppelsteinbades.

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Nassrollstühle – Daimler unterstützt

Muggensturm/Gaggenau-Ottenau. Vor vier Wochen kam die Zusage, seit zwei Wochen ist der Muggensturmer Tauchclub „Koralle“ im Besitz zweier Nassrollstühle und somit in Sachen „Tauch-Ausbildung von Menschen mit Behinderung“ einen großen Schritt weiter. Nach intensiver Vorbereitung seit 2014 kann der Verein die erworbenen Kenntnisse erstmals in die Praxis umsetzen. Seit dieser Woche läuft die Testphase. Gekostet haben die beiden Rollstühle, „mit denen man direkt ins Wasser fahren kann“, knapp 6000 Euro. „Davon hat Daimler 5 000 Euro übernommen“, berichtet Vereinsvorsitzende Elke Kaiser bei einem abendlichen Pressetermin im Ottenauer Kuppelsteinbad.
„Wir hatten einen Förderantrag bei ,Daimler Pro-Cent‘ gestellt. Diese Initiative der Daimler-Mitarbeiter hat unser Projekt für förderwürdig erachtet“, ergänzt der Taucher und Ausbilder Ralf Arndt. Laut Elke Kaiser handelt es sich bei den beiden chlor- und salzwasserfesten, schnell und einfach (de-)montierbaren Rollstühlen um einen „robusten, leichten und oben auf schwimmenden Schwimmbadrollstuhl“ und einen „im Außenbereich, etwa am Strand oder auf steinigem Untergrund, verwendbaren Geländerollstuhl mit denselben Eigenschaften“. Die Stühle gewährten den Fahrern maximale Selbstständigkeit, machten es aber auch möglich, die Fortbewegung einem Begleiter anzuvertrauen. Der Begleiter im Kuppelsteinbad ist Tauchlehrer Rudi Gastl. Der „Proband“ heißt Michael Stuhl. Der 46-jährige Freudenstädter, der in Bischweier arbeitet, ist von Geburt an gehbehindert. Seit einem ersten Schnuppertauchen am 5. März nimmt er beim TC Koralle als Erster an der neuen Tauchausbildung für Menschen mit Behinderung teil und kann sein Glück kaum fassen. „Ein bisschen ungewohnt ist es schon, wie ein U-Boot ins Wasser zu gleiten. Man ist an den Rollstuhl gebunden, bis man im Wasser dann wieder raus kann“, erzählt Stuhl, der „schon immer tauchen“ wollte, wie er sagt. „Die Art und Weise, wie man ans Wasser gelangt, ist deutlich bequemer. Barrieren sind einfacher zu überwinden, man kann auf Gehhilfen verzichten. Das Laufen am Strand mit Stöcken wäre schwierig“, sagt Stuhl kurz vor dem Abtauchen. Wie die BNN berichteten, haben Elke Kaiser, Rudi Gastl, Bernhard Harbrecht und Ralf Arndt bereits 2014 an der vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) angebotenen Fortbildung „Tauchen mit Behinderung“ teilgenommen und dabei die Zusatzqualifikation und Abnahmeberechtigung für das Tauchen mit behinderten Menschen erlangt. Seither ist der TC Koralle der einzige Verein im Landesverband, der Menschen mit körperlichen Behinderungen, also zum Beispiel Gehbehinderte, Contergan-Geschädigte, Blinde oder Gehörlose, nach entsprechender tauchsportlicher Untersuchung ausbilden darf. „Aber mehr als zwei Taucher mit Behinderung können wir nicht gleichzeitig ausbilden“, berichtet Elke Kaiser, dass der Verein nur einen Kursbeitrag verlange und die Teilnehmer lediglich die Materialkosten zu tragen hätten. „Wir sehen unser Engagement als Beitrag zur Inklusion und machen das praktisch ehrenamtlich. Unser Problem besteht im Moment darin, dass wir solche Kurse nur im Sommer anbieten können. Denn nicht jedes Hallenbad ist barrierefrei und für unsere Zwecke geeignet“, berichtet Kaiser auch, dass das Vereinsgebäude des TC Koralle gemäß den Anforderungen der neuen Ausbildung umgebaut wurde und der Verein ab 2017 als Multiplikator im Bereich „Tauchen mit Behinderung“ wirken und ein Netzwerk aufbauen wolle. „Unser Lohn für einen bislang nicht ganz einfachen Weg ist, dass Michael Stuhl Tagebuch darüber führt, wie er ganz persönlich diesen Kurs empfunden und erlebt hat“, ergänzt Rudi Gastl begeistert.

Von Ralf Joachim Kraft (BNN)

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Show am Seenachtsfest 2016