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Hallo Taucher, logo_blau

willkommen auf der Homepage des Tauchclub „Koralle“ e.V. Muggensturm. Auf den folgenden Seiten findest Du sicherlich Interessantes rund um unseren Verein und das Tauchen.

 

 

Mit Pressluft auf den Beckengrund

Mit freudiger Erwartung machten sich am vergangenen Freitag 05.August 12 Muggensturmer Kinder nebst 10 Helfern des Tauchclubs Koralle Muggensturm e.V. auf den Weg ins Ottenauer Kuppelsteinbad, um hier, bei einem im Rahmen der Ferienfreizeit Muggensturm angebotenen Schnuppertauchen, das Tauchen mit Pressluftgerät auszuprobieren. Da auf Grund der Witterung an diesem Tag nicht besonders viel los war im Schwimmbad, war schnell klar, das ganze Becken gehört dem Tauchclub mit seinen begeisterten „Jungtauchern“. Nach dem die Kinder und Jugendlichen mit Neoprenanzügen, Flossen und Masken ausgestattet waren ging es an eine kurze Unterweisung der Schnuppertaucher. Auch wenn das Wasser nur 2,50m tief ist hat Sicherheit Vorrang, so die verantwortlichen Taucher. Deshalb wurde ausgiebig das richtige Verhalten unter Wasser geübt, die wichtigsten Unterwasserzeichen wurden vereinbart und dann ging es auch schon los mit der Erkundung der Unterwasserwelt. Zunächst wurden ein paar Runden im Becken gedreht um sich an die neue Welt und die Schwerelosigkeit zu gewöhnen. Dies gelingt im übrigen Kindern sehr schnell, so, dass der Spaßfaktor unter Wasser nicht zu kurz kam. Es wurden Übungen gemacht und es konnten Spiele unter Wasser gemacht werden. Im Anschluss an den Unterwassernachmittag im Kuppelsteinbad ging es zurück nach Muggensturm, wo es beim Tuchclub einen zünftigen Abschluß der Ferienfreizeit mit heißer Wurst und Weck und Getränken gab.
Ein besonderer Dank gilt den rund 10 Helfern im und außerhalb des Wassers, so wie dem Schwimmbadverein Kuppelsteinbad e.V. für die zur Verügungstellung des Ottenauer Kuppelsteinbades.

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Nassrollstühle – Daimler unterstützt

Muggensturm/Gaggenau-Ottenau. Vor vier Wochen kam die Zusage, seit zwei Wochen ist der Muggensturmer Tauchclub „Koralle“ im Besitz zweier Nassrollstühle und somit in Sachen „Tauch-Ausbildung von Menschen mit Behinderung“ einen großen Schritt weiter. Nach intensiver Vorbereitung seit 2014 kann der Verein die erworbenen Kenntnisse erstmals in die Praxis umsetzen. Seit dieser Woche läuft die Testphase. Gekostet haben die beiden Rollstühle, „mit denen man direkt ins Wasser fahren kann“, knapp 6000 Euro. „Davon hat Daimler 5 000 Euro übernommen“, berichtet Vereinsvorsitzende Elke Kaiser bei einem abendlichen Pressetermin im Ottenauer Kuppelsteinbad.
„Wir hatten einen Förderantrag bei ,Daimler Pro-Cent‘ gestellt. Diese Initiative der Daimler-Mitarbeiter hat unser Projekt für förderwürdig erachtet“, ergänzt der Taucher und Ausbilder Ralf Arndt. Laut Elke Kaiser handelt es sich bei den beiden chlor- und salzwasserfesten, schnell und einfach (de-)montierbaren Rollstühlen um einen „robusten, leichten und oben auf schwimmenden Schwimmbadrollstuhl“ und einen „im Außenbereich, etwa am Strand oder auf steinigem Untergrund, verwendbaren Geländerollstuhl mit denselben Eigenschaften“. Die Stühle gewährten den Fahrern maximale Selbstständigkeit, machten es aber auch möglich, die Fortbewegung einem Begleiter anzuvertrauen. Der Begleiter im Kuppelsteinbad ist Tauchlehrer Rudi Gastl. Der „Proband“ heißt Michael Stuhl. Der 46-jährige Freudenstädter, der in Bischweier arbeitet, ist von Geburt an gehbehindert. Seit einem ersten Schnuppertauchen am 5. März nimmt er beim TC Koralle als Erster an der neuen Tauchausbildung für Menschen mit Behinderung teil und kann sein Glück kaum fassen. „Ein bisschen ungewohnt ist es schon, wie ein U-Boot ins Wasser zu gleiten. Man ist an den Rollstuhl gebunden, bis man im Wasser dann wieder raus kann“, erzählt Stuhl, der „schon immer tauchen“ wollte, wie er sagt. „Die Art und Weise, wie man ans Wasser gelangt, ist deutlich bequemer. Barrieren sind einfacher zu überwinden, man kann auf Gehhilfen verzichten. Das Laufen am Strand mit Stöcken wäre schwierig“, sagt Stuhl kurz vor dem Abtauchen. Wie die BNN berichteten, haben Elke Kaiser, Rudi Gastl, Bernhard Harbrecht und Ralf Arndt bereits 2014 an der vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) angebotenen Fortbildung „Tauchen mit Behinderung“ teilgenommen und dabei die Zusatzqualifikation und Abnahmeberechtigung für das Tauchen mit behinderten Menschen erlangt. Seither ist der TC Koralle der einzige Verein im Landesverband, der Menschen mit körperlichen Behinderungen, also zum Beispiel Gehbehinderte, Contergan-Geschädigte, Blinde oder Gehörlose, nach entsprechender tauchsportlicher Untersuchung ausbilden darf. „Aber mehr als zwei Taucher mit Behinderung können wir nicht gleichzeitig ausbilden“, berichtet Elke Kaiser, dass der Verein nur einen Kursbeitrag verlange und die Teilnehmer lediglich die Materialkosten zu tragen hätten. „Wir sehen unser Engagement als Beitrag zur Inklusion und machen das praktisch ehrenamtlich. Unser Problem besteht im Moment darin, dass wir solche Kurse nur im Sommer anbieten können. Denn nicht jedes Hallenbad ist barrierefrei und für unsere Zwecke geeignet“, berichtet Kaiser auch, dass das Vereinsgebäude des TC Koralle gemäß den Anforderungen der neuen Ausbildung umgebaut wurde und der Verein ab 2017 als Multiplikator im Bereich „Tauchen mit Behinderung“ wirken und ein Netzwerk aufbauen wolle. „Unser Lohn für einen bislang nicht ganz einfachen Weg ist, dass Michael Stuhl Tagebuch darüber führt, wie er ganz persönlich diesen Kurs empfunden und erlebt hat“, ergänzt Rudi Gastl begeistert.

Von Ralf Joachim Kraft (BNN)

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Show am Seenachtsfest 2016

Seenachtsfest 2016

Muggensturm. Hätte sich der am Samstagmittag ziemlich schlecht gelaunte Wettergott am Abend nicht doch noch gnädig gezeigt, wäre der „feurige Sommernachtstraum“ mit Festbetrieb und Livemusik geplatzt und das 14. Seenachtsfest am Muggensturmer Badesee buchstäblich ins Wasser gefallen.
„Zu Beginn goss es in Strömen, um 17 Uhr haben wir überlegt, ob wir das Fest abblasen oder es in kleinem Rahmen, sprich ohne nächtlichen Feuerzauber und Liveband, stattfinden lassen“, berichtet die Vorsitzende des „Tauchclub Koralle“, Elke Kaiser. „Als dann die Sonne wieder herauskam und es wärmer wurde, haben wir kurzfristig beschlossen, volles Risiko zu gehen und das Programm wie geplant durchzuziehen.“ Die Entscheidung habe sich als richtig erwiesen – auch wenn an Stelle der bereits nach Hause geschickten Security-Kräfte vier neue Leute eines anderen Sicherheitsdienstes geordert werden mussten und das traditionelle Angebot „Kinderschminken“ mit Katarina Roth erst um 19 Uhr begann.
Als das Seenachtsfest auf seinen Höhepunkt zusteuerte, tummelten sich nach Angaben des Veranstalters immerhin rund 1200 Besucher auf dem Festgelände am Kaltenbachsee. Am Eingang gab es wie jedes Jahr Alterskontrollen nach dem Jugendschutzgesetz (HaLT-Projekt).
Ab 20 Uhr hieß es Bühne frei für die Durmersheimer Akustik-Band „Cabanossi“, die mit kraftvoller, aber nicht zu lauter Musik einen gelungenen Fest-Einstand feierte. Das Quartett mit Frank Maier (Gesang), Marco Maier (Bass), Matthias Eisele (Schlagwerk) und Carmelo Parello (Gitarre) servierte ohne elektrischen Aufwand genau das Richtige für schwerelosen Genuss – von Pop und Rock über Italienisches und Lateinamerikanisches bis hin zum Rockabilly, um nur einiges zu nennen.
Bei Anbruch der Dunkelheit begaben sich mehr als 20 „Fackelschwimmer“ aus den Reihen des TC Koralle, des Tauchsportvereins Malsch und des Tauchclubs Octopus Karlsruhe ins Wasser und schwammen gemeinsam mit der Präsidentin des Badischen Tauchsportverbandes, Hannelore Brandt, eine abgesteckte Strecke ab, setzten ihre Fackeln und formten so einen quadratischen Lichtzaun. Marco Kobus und David Braunagel spuckten dicke Feuerwolken in den Nachthimmel. Daniela Kosa (Choreografie), Martina Adam-Karle, Tamara Arndt und Claudia Pohlig verzauberten auf dem nagelneuen, mehr als eine Tonne schweren Stahlfloß mit einem musikalisch untermalten Feuertanz. Bei der dritten „Flame-Jet-Show“ nach 2014 spuckten Flammenwerfer, die am Seeufer in einer Reihe aufgestellt waren, ihr Feuer computergesteuert und musiksynchron gen Himmel. Den Schlusspunkt setzten Daniel Kopp und seine Helfer mit einem farbenprächtigen Feuerwerk.
Laut Veranstalter waren rund 50 Helfer im Einsatz. Die DLRG war mit acht Leuten vor Ort; um die kulinarische Verpflegung kümmerte sich ein externer Partyservice. „Große Unterstützung durften wir in diesem Jahr durch rund zehn syrische Flüchtlinge erfahren. Die Menschen waren in allen Bereichen sehr engagiert, die Frauen haben Kuchen gebacken, einige Flüchtlinge waren auch unter den Fackelschwimmern“, berichtet Elke Kaiser. „Unser Mitglied Martina Adam-Karle arbeitet ehrenamtlich als Flüchtlingshelferin. Die Menschen wollten sich dafür revanchieren und boten uns als Dankeschön ihre Hilfe an. Ist das nicht toll“.

Die nächste Veranstaltung der „Korallen“ wird am 2. und 3. Juli das Schnuppertauchen im Ottenauer Kuppelsteinbad im Rahmen des Tauchertages des Verbandes Deutscher Sport-Taucher (VDST) sein.

Von Ralf Joachim Kraft (BNN)

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Unser neuer TL 2

Das Ausbilderteam des TC Koralle hat Verstärkung bekommen.
Wir beglückwünschen Rudi Gastl zu seiner bestandenen TL 2 Prüfung in Kas/Türkei.

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